1
Jun
2013

almereyda

die ohren angelehnt. zur blauen stunde.
ich kann meinen schal nicht finden!
die wölfe seien wohl noch immer hinter mir her,
dachte ich soeben.

dem verlust der unabhängigkeit in den rachen starrend
erwarte ich vor mir und allen anderen
ein auftreten, aufstehen vor unbekannter meute denen etwas fehlt.
sei es einheitliches rauschen oder keinerlei daneben.

schirmschaumig schaudert es mich, erkennend was wollen würde und sich nicht ließ.
wie die ignoranz der routine dem geflissentlichen träumer den garaus...
rinstenbalgig vor ent-schlossener, getriebener mannigfaltigkeit.
die kondensation im kristallenen stern geballter schaffenskraft.

und was sich behäbt, betritt den nächsten salon.
geistreiche nacktheit der seelen. vor einander und sich selbst.
krümelige porenfüller bahnen sich ihre wege in unentdecktes terrain.
wessen kaleidoskopartigen regenbogenhäute sich wohl im gegenüber spiegeln?

ausgemaltes inferno epistemischer tragweite
im beständigen besinnen der eigen-artig-en begrenzungen.

möchte ich mit den worten zweier großartiger österreichischer künstler schließen. zum thema darm:

"Schnappt der Fisch den Wurm vom Köder,
ist am Köder eben dort,
der Wurm,
der vorher da war,
fort."

Dies ist der so genannte
"Wurm-fort-Satz"

Trackback URL:
http://elektroni.twoday.net/stories/418665885/modTrackback