sinnflucht

20
Mai
2012

haiku

zwei reiher schweben dahin;
einige wenige zittern
die meisten blätter ruhen still

21
Feb
2005

spots

steinwüste, eine karge landschaft. inmitten dieser öde steht eine pflanze. immernoch ein kaktus, aber trotzdem mehr leben als möglich.

und wollen wir mal ehrlich sein? wieviel kann ein anderer kaktus schon verlangen?

sterbezeit

17
Feb
2005

nach den stunden

die zeit vergeht und nichts bewegt
sich
der atem stockt, die nase tropft
nicht
aber trotzdem ist etwas im körper
das nicht beschrieben werden kann

vielleicht ein hauch von glückseligkeit?

die sekunden tropfen umher, unweigerlich, unaufhaltsam
lieber seien sie alle eins

wenn der abend eines tages schon vorher stattfindet, dann ist die welt im gleichgewicht

bis dahin - kein gesicht

wo bitte ist der ausgang?

vor einigen tagen noch, da war...

in einigen tagen schon, da ist... ?

ich kann es kaum beschreiben, aber alles kommt hetz hetz hetz mit siebenmeilenstiefeln auf mich zugerannt. wohl ein jetzt oder nie, oder wie?

einfach durch die momente hindurchgleiten und viel eher, welche schaffen. eher aber noch, schaffe ich mich.

sowieso ein phänomen: aktivität fast ohne schlaf, daueranstrengung ohne erschöpfung.
der flamme des lebens wurde neu entfacht. kann ich dieses olympische feuer halten, wird meine sicht stets meinem anspruch genügen, verliere ich es aber, dann stehe ich vor dunkelheit.

lassen wir ... sie entscheiden. oder die zeit; viel eher geschieht es ja von selbst.

warum dieses glück? in dieser farbe? ich bin beeindruckt.

16
Feb
2005

zehn minuten

gleich geht es wieder los, gleich weck ich sie auf - sie, nebenan, in meinem zimmer.

welch ironie, dass t.r.o. nicht war.

zehn minuten weiterer schwärze und weiteren sitzens. danach wieder das spiel, das gute alte bekannte spiel.

aber es macht spaß, dieses spiel. von mir aus kann es ewig dauern...

gesabbel von brabrabbel.